Mit einer maximalen Reichweite von 16.400 km übertrifft die A380 Langstrecken-Variante die B747-400 um knappe 2.000 km. Dabei sollen die Kosten pro Sitzmeile gegenüber der Boeing um 12-20% niedriger sein.

Mit dem A380

werden die Dimensionen des Boeing-Jumbos nochmals übertroffen. Bis zu 850 Passagiere werden in dem doppelstöckigen A380 platz finden. Da der Airbus nur knappe 3 m läger als die B747-400 ist, wird die höhere Sitzplatzkapazität mit Hilfe einer durchgängig doppelstöckigen Zelle erreicht. Trotzdem passt der Airbus mit seiner Spannweite von 79,8 m gerade noch in die 80 x 80 m breiten Standard-Haltebuchten an den Flughäfen.

Wichtig ist, dass der Airbus mit seinem weitaus höheren Gesamtgewicht die selbe Startstrecke braucht und über seine 20 Hauptreifen die Runway nicht stärker als ein Jumbo belastet, der auf 16 Reifen fährt.

Als Basis dient die A380-100, die mit 555 Passagieren in einer drei-Klassen-Austtatung erstmals im Jahre 2006 fliegen soll. Die Reichweite wird bis zu 14.200 km betragen.

Zu jeder Version plant Airbus spezielle Varianten. So wird es wahrscheinlich Fracht- und Combiversionen sowie speziell für den asiatischen Raum angepasste Kurzstreckenmodelle geben.

Mit dem offiziellen Verkaufsstart im Juni 2000 wurde auch die Entscheidung über die Produktionsstandorte gefällt: Hamburg und Toulouse steuern je 35% der Bauteile zu, die Tragflächen werden aus Großbritannien kommen und Spanien wird einige weitere Komponenten des Superfliegers liefern.

Außerdem wurde beschlossen, die Endmontage des A320 nach Hamburg zu verlegen.
Am 19.12.00 beschloß Airbus nach insgesamt über 90 Bestellungen und Optionen offiziell den Bau des
A380.