Fieldday 2020

Spieth-Loop Nach dem Ende des Corona-bedingten verschärften Lockdowns durften die bereits 2019 gebuchten Bungalows in Warenthin bei Rheinsberg (JO63KC) ab Juni wieder ver- und gemietet werden.

Wir entschieden uns für den Zeitraum vom 16.-22. Juni - wohl wissend, dass durch die geltenden Hygieneregeln der Fieldday nicht so ablaufen würde, wie wir es aus den Vorjahren gewohnt waren.

Antenne DM5WGL
Bereits am Dienstag übermittelte Win (DM5WGL) an die später Anreisenden, dass er sendebereit sei (rechts oben).
Die anderen Bungalows wurden auch bald belegt und es begann rege Antennenbau- und dann natürlich auch Funktätigkeit. Von Antennenexperimenten und „normalen“ Portabel-QSOs aus DLFF-0116 (Naturpark Stechlin-Ruppiner Land) über FT8 bis hin zur Teilnahme am All-Asian-DX-Contest konnte jeder OM seinen Interessen nachgehen.
Technik DM5WGL
Gern ergreife ich die Gelegenheit, unseren Newcomer Mirco zu Wort kommen zu lassen, der gerade an einem Lizenzkurs teilnimmt und auf einen Prüfungstermin noch 2020 hofft:

Ich war aus zeitlichen Gründen nur einen Tag dabei und habe versucht, so viel wie möglich zu lernen. Dazu hatte ich etliche Gelegenheiten. Besonders die verschiedenen aufgebauten Antennen fand ich sehr spannend. Auch hatte ich meine Mag-Loop - Antennen zum Ausprobieren mitgebracht und wir konnten diese direkt miteinander und mit anderen Antennen vergleichen. Wir werden das bei Gelegenheit noch mal genauer machen, um dann auch Messungen durchführen zu können.

Das Schöne an einem Fieldday ist: man lernt sich gegenseitig und die verschiedenen eingesetzten Lösungen kennen - Lösungen die man oft so nicht kaufen kann, weil sie selbst gebaut oder speziell zusammengestellt sind. Auch wenn mir ein erfahren Funkamateur sagt, dass der IC-7300 zu stark rauscht, finde ich das sehr spannend. Wenn man dann noch einen Vergleich genannt bekommt – und warum er dann ein Yaesu-Gerät gekauft hat - Top! Auch die detaillierte Vorführung des ICOM IC-7000 (den es ja leider als Neugerät nicht mehr gibt) war spannend.

Auch eine ausführliche FT8 - Vor- und Einführung mit Vor- und Nachteilen von FT8 und was es da beim Funkbetrieb alles zu beachten gilt, war besonders für mich als Anfänger sehr wertvoll.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und nächstes Jahr werde ich mehr Zeit für den Fieldday einplanen. Ich danke Euch sehr, es hat echt Spaß gemacht.
Mirco
Mirco

Erdbeertorte

Selbstverständlich durfte auch in diesem Jahr Edelgards sehr leckere Erdbeertorte nicht fehlen!
 
Den Abschluss des Fielddays bildete am Sonntag eine gemeinsame Teilnahme von Peter (DG1RTV) und mir (DL3VL) am DUR-Contest („Dresdener UKW-Runde") – ein monatlich stattfindender Wettbewerb, der sich der Aktivierungvon Frequenzen ab 23 cm aufwärts verschrieben hat. Wir suchten dazu einen nahe gelegenen „100m-Huckel“ bei Linow (JO63JC) auf. Mit Peters Technik erreichten wir zwar nur zwei Stationen auf dem Hirtstein in Sachsen (JO60OM), damit aber eine Entfernung von 289 km und Platz 14 bzw. 15 in der 23 cm – Wertung. DG1RTV beim DUR-Contest GHz-Technik von DG1RTV

Resümierend kann man sagen, dass alle Spaß hatten und auch viele QSOs gefahren werden konnten.
Grillen und ein "Kühles Blondes" kamen natürlich auch nicht zu kurz.

Unser Dank gilt besonders unseren XYLs, die uns wie immer bestens umsorgt haben.

Die Bungalowsiedlung "Am Rheinsberger See" ist empfehlenswert. Das Wetter war etwas "durchwachsen" – aber damit so, wie wir es von vielen D16-Fielddays gewohnt waren ...

Am See
Text: DL3VL, Fotos: DM5WGL, DL7UAI, DL3VL